Eine Tinktur fürs Leben

Es war irgendwann im Sommer 1950, ich war Fußball-Torwart „Benja“ in einer Jugendmannschaft von Blankenese. Mittwochabend, Schuss-Training, wir spielten damals noch mit den oft schweren harten Lederbällen mit Lederbandverschnürung. Torwarthandschuhe gab es noch nicht! – Plötzlich passierte es, zwei Finger waren verstaucht und Sonnabend stand ein wichtiges Punktspiel an.
Arthur, unserer Trainer, sagte: „Hol dir gleich morgen von der Apotheke Arnika-Tinktur und mach damit paarmal am Tag kalte Umschläge, das hilft bestimmt!“ – – Und wirklich! Sonntag konnte ich schmerzfrei fangen und fausten, 2:1 haben wir gewonnen! Das ist jetzt 68 Jahre her. Arnika begleitete mich durch 25 Torwart-Jahre und auch heute noch stehen immer Arnika-Tinktur oder Arnika-Salbe im Schrank parat, sicherheitshalber für kleine und große Wehwehchen, die es so im Leben gibt.
Text: Jürgen B. Bilder Jürgen B. / Pixabay.com
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