Wellness für die Gelenke

Wellness für die Gelenke

In der kalten Jahreszeit melden sich die alten und neuen „Baustellen“ wieder. Oft sind es die Gelenke und besonders beanspruchte Körperpartien.

Was kann man machen? Wie kann man dem vorbeugen?

Es ist ganz wichtig dem entgegen zu treten. Nicht damit abfinden und schon gar nicht glauben, „die Pille macht es schon“. NEIN, Medikamente sollten wenn überhaupt, dann später eine Option sein.

Was eingenommen wird, hat auch auf andere Bereiche des Körpers eine Wirkung.


„WOHER SOLL DIE TABLETTE WISSEN, WO SIE WIRKEN SOLL?!
DER SALBE KANN MAN EHER DIE STELLE KLARMACHEN.“


Für mich, damals als Leistungssportler, war die obligatorische Salbe für aktuelle Baustellen am Körper, neben Bandagieren mehr psychologische Unterstützung. Klar, der wärmende oder kühlende Effekt wird war genommen aber hilft das auch? Wann ja wie und bis zu welchem Grad des Befundes/ Schmerzes?

Alles hat seine Daseinsberechtigung.
Mein Thema ist hier jedoch die konservative Therapie. In diesem Fall ist es oft die Wärmeanwendung sowie die Bewegungsübungen. Die so für eine optimale Versorgung der Strukturen, wie Gelenke und Muskeln sorgen. Die Wärmanwendung, ob in Form von: Rotlicht, Warmpackung, Heiße Rolle, Heißes Bad oder Sauna, wirkt durchblutungsfördernd / mehrdurchblutend. So entspannen oft Strukturen und eine Gute Versorgung des Gewebes ist gewährleistet.

Vorsicht bei Anwendern mit Kreislaufproblemen! Je großflächiger die Wärme einwirkt, desto belastender wird es für den Kreislauf. Dann lieber lokal vorsichtig an der problematischen Region ausprobieren.

Ansonsten sind Bewegungsübungen aller Gelenke ohne Gewichtsbelastung und mit großem Bewegungsausmaß das Mittel der Wahl. Im Sitzen oder im Liegen ausgeführt, wird sich von den kleinen Gelenken bis zu den großen Gelenken vorgearbeitet/ bewegt. Das gilt für Beine als auch für die Armen.

Gelenk für Gelenk durchbewegen

Achtung: Die ersten Bewegungen sollten etwas langsamer/ kleiner ausgeführt werden. Um dem Gelenk die Möglichkeit der Erwärmung/ Anpassung zu geben.

Dann im größtmöglichen Ausmaß mehrmalig bis zu einer halben Minute lang bewegen.

Bei Schmerzen oder komischem Gefühl – Vorsicht – und aufhören. Gegebenenfalls mit einem Fachmann abklären, was die Ursachen sein könnte. Denn Schmerzen sind ein Signal vom Körper, dass etwas nicht Stimmt. (beim Üben selbst) Verzögert, ein paar Stunden später auftretende „Schmerzen“ sind dagegen oft eine Reaktion auf den Übungsreiz und bedeutet: „Das war ein neues Level!“ Dann kann man bei der nächsten Sitzung mit dem gleichen Pensum weitermachen. Der Körper sollte es dann besser vertragen.

Gut zu Wissen: Für die Gelenke selbst sind solche Übungen Wellness. Durch die Bewegung wird die Neubildung der Gelenkflüssigkeit angeregt. Diese Flüssigkeit versorgt Gelenkflächen mit Nährstoffen. Die passiven Strukturen, wie Sehne, Bänder und Kapsel, erhalten durch die Bewegung ihre Funktionstüchtigkeit und Geschmeidigkeit. Fehlt Bewegung, wird alles schlechter Versorgt und wird zu minderwertigem „Material“, welches anfälliger auf Störungen wirkt und weniger Belastbar ist.

Weitere Infos folgen.

Text: thespospa, Andreas P.

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