Wieder fit in 365 Tagen ein Weg für alle

Fitter werden

Ein Selbstversuch wird zum Programm:

So, nun hat es mich gepackt. Werde mich jetzt mit „47“ wieder in Form bringen. Der Körper wird nicht besser. Was leider gut bei den Kunden/ Patienten zu beobachten ist. Mittels „Selbstversuch“ wird in 365 Tage der Körper systematisch wieder fit gemacht. Um dem ganzen einen passenden Rahmen zu geben wird „Tagebuch“ geführt. Zum einen mit einer Dokumentation der Übungen und zum anderen mit einer Kurzbeschreibung/ Bewertung der subjektiven Empfindungen und Umstände. Interessant dürfte der Vergleich mit der Vergangenheit, der leistungssportlichen Zeit in meiner Jugend sein.

wieder fit in 365 Tagen“

Warum dieses Projekt?

Im Rahmen meiner jetzigen Tätigkeit als Therapeut kann ich gut beobachtet, wie schnell man abbauen kann. Das ist nichts neues. Das Unvermeidbare findet langsam statt. Da ich selbst in der Jugend Top fit, hat mein Körper eine praktische Erinnerung. Mit Ausbildung und beruflichen Werdegang als Therapeut und Präventionskursleiter kamen jede Menge Erfahrungen hinzu. Je mehr der Beruf michvereinnahmte, desto weniger Zeit hatt ich für die große Leidenschaft. Der eigene Sport/ Körper kam zu kurz. Schade. Gerade wenn man als Vorbild dastehen sollte. Nun verändert sich der eigene Weg in der Physiotherapie. Dem zur Folge möchte ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und gleichzeitig beweisen, dass es nie zu spät ist, sich neu aufzustellen.

wieder fit in 365 Tagen“

Möglichst mit realen und zum Ziel führenden Mitteln/ Methoden sollen diese 365 Tage absolviert werden. Es wird für jeden nachvollziehbar sein. So kann sich Rat vom Profi holen und es nachmachen. Es ist jeder für sich selbst verantwortlich. Aus dem Grund wird  ausdrücklich vorm „blinden“ Nachmachen gewarnt. Vorher und zwischendurch sollte immer Rat von Fachleute eingeholt werden.

Inhalte/ Ablauf:

Nach Eingangsanalyse wurde der anfängliche Plan aufgestellt. Inhalte vom Programm sind:

Übungen zu Hause im Fitnesskeller *** Walken/ Wandern inklusive Übungen zwischendurch *** Laufschule als Kurs *** Training im Partnerstudio oder als Gast bei Ihnen *** Radtouren *** Nordic-Walking *** Ernährungsberatung *** Pilates-Mattenprogramm *** Entspannungsübungen *** Outdoorsport *** Üben mit Kleingeräten ***  Rückenstärkungsprogramm *** Judoübungen aus alten Zeiten ***

Seit Januar 2019 läuft das Projekt und dauert 365 Tage

Vorgeschichte mit Fakten

Damals „Top fit als Judoka“ im Leistungssport unterwegs, war ich sehr athletisch, beweglich und durchtrainiert. Bei 186cm Körpergröße hatte ich ein Kampfgewicht von 95 Kilogramm. Da ich im Schwergewicht kämpfte, war darauf zu achten, dass zum Wettkampf (beim Wiegen) mindestens 2 Kilo über 95 Kg standen. Und wenn es kurzfristig durch trinken erreicht wurde. Es fiel sehr schwer das Gewicht zu halten. Gerade wegen dem harten und ausgiebigen Training war man immer am „Verbrennen“. Nach einer Trainingseinheit waren so mal 2 Kilo weniger. Beim Essen brauchte nicht gespart zu werden. Während der sportlichen Laufbahn sind Verletzungen entstanden, die für die Wiederaufnahme des Programms eine besondere Beobachtung/ Hingabe verlangen.

Das rechte Knie wurde mehrfach operiert. Es begann mit einer Naht des gerissenen Seitenbandes. Nachfolgende Eingriffe waren ähnlich. Am Ende wurde ein Knorpelschaden festgestellt. Es hieß: „ das Knie ist einige Jahre älter als der Körper. Es kam noch ein Schlüsselbeinbruch dazu. Dieser ist nur noch zu tasten und macht keine Probleme mehr.

Nach Beendigung des Leistungssportes folgten Jahre sportlicher Enthaltsamkeit. Aus heutiger Sicht ein großer Fehler. Der Körper fühlte sich noch einige Zeit fit an. Die Abschwächung war ein schleichender Prozess. Zwischenzeitlich, ca. mit dreißig Jahren, wurde eine Zeit lang Fitnesstraining an Geräten im Studio betrieben. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Der Körper erinnerte sich. Fett verschwand und gleichzeitig bauten sich die Muskeln wieder auf. Muskelmasse die nicht alltagsuntauglich war. Es war „Eisentraining“. Eisentraining dient der Optik und weniger der brauchbaren Funktion. Das Gewicht zu dieser Zeit war 115 Kilo. Vor dieser Phase hatte ich 145 Kilogramm an Körpergewicht mit hohem Fettanteil. In diesem Zeitraum fällt ein Bänderriss am linken Sprunggelenk. Blödheit und wohl eine der ersten Spätfolgen der vorherigen Kniegeschichten. In den Folgejahren, man kann sagen bis heute, wurde wenig regelmäßig Sport getrieben. Beruflich war einfach keine Zeit und andere Themen wichtiger.

Es wurden andere zum Sport verdonnert/ getrieben.

Der Wiedereinstieg mit Ernüchterung

Ein Ausflug in die alte Sportart Judo sollte, nach kurzem Gastspiel, in schmerzlicher Erinnerung bleiben. Technik und Taktik waren noch wie früher. Aber der Körper war ein ganz anderer! Null Kondition sowie nur noch minimale Kraft, was will man da mit Technik alleine?! Okay, der Ehrgeiz packte zu und der Aufbau begann wieder. Leider übertrieben und offenbar unüberlegt mit Fehlern. Ohne Fremdeinwirkung machte es bei einem Trainingskampf „Knall“ und ich dachte so:

„Wer hat denn hier ein Loch in die Matte gegraben?“

Dem war nicht so. Es war die Achillessehne, die Ihren Dienst aufgekündigt hatte. Der Auslöser war die Anspannung der Wadenmuskulatur beim Werfen. Das Bein war ohne Belastung in der Luft. Nicht zu fassen, beim „Uchi-mata„, riss schließlich die Achillessehne. „Wau“, dachte ich noch, habe ich den anderen aber laut geworfen/ landen lassen. So wurde, meine damalige Spezialtechnik der „Uchi-mata links“, meine letzte Amtshandlung in Sachen Judo.

Der Judoanzug wurde „an den Nagel gehängt“.

Außer beruflich mit Pilates, Nordic-Walking, speziellen Rückenübungen sowie Radfahren sind meine sportlichen Aktivitäten sehr wenig. Das bekommt mir nicht!

Das Ziel von diesem Programm ist schon klar an der Benennung zu erkennen. So wird aus einem Selbstversuch ein Programm und gleichzeitig eine neue Perspektive. Was während dieser 365 Tage erlebt und erreicht wurde, findet sich dann in einem Buch/ Bericht wieder.

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ES WIRD DER BEWEIS ANGETRETEN,

DASS ES NIE ZU SPÄT SEIN MUSS!


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