Wieder fit in 365 Tagen

Ein Selbstversuch wird zum Programm:

So, nun hat es mich gepackt. Werde mich jetzt, mit „47“, wieder in Form bringen. Zu lange habe ich als Therapeut mich um andere gekümmert. Ab jetzt denk ich mal an mich. Denn der Körper wird nicht besser. Was leider prima bei den Kunden/ Patienten zu beobachten ist . Um den Abbau auszubremsen werde ich mittels „Selbstversuch“ 365 Tage systematisch den Körper wieder fit machen. Um dem ganzen einen passenden Rahmen zu geben werde ich ein „Tagebuch“ führen. Zum einen mit einer Dokumentation der Übungen und zum anderen mit einer Kurzbeschreibung der subjektiven Empfindungen und Umstände. Interessant dürfte der Vergleich mit der leistungssportlichen Zeit in meiner Jugend sein.

Da sehr persönliche Dinge dargestellt werden, ist es geplant die aktuellen Informationen leicht versetzt (wegen der Aufarbeitung) nur registrierten Interessenten per Mail zukommen zu lassen. Es werden hin und wieder Beiträge auf den Webseiten thespospa.com/ physio-hamburg.com sowie bewegungtutgut.de veröffentlicht. Neben dem Trainingsprogramm wird über die Ernährung berichtet. Eine vierteljährliche Statusdokumentation wird den Stand der Dinge festhalten. Am Ende wird aus dem gewonnenen Material ein E-Book zusammengestellt und veröffentlicht.

wieder fit in 365 Tagen“

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Warum dieses Projekt?

Im Rahmen meiner jetzigen Tätigkeit beobachte ich es mehr als vorher, wie die Menschen deutlich abbauen. Das ist nichts neues. Viele lassen sich gehen, weil es so ist. Das Unvermeidbare wird langsam zugelassen. Da ich in meiner Jugend Top fit war und den Sport liebte, hat mein Körper eine praktische Erinnerung. Durch Ausbildung und beruflichen Werdegang als Therapeut und Präventionskurs-Leiter kamen jede Menge Erfahrungen hinzu. Je mehr mich der Beruf vereinnahmte, desto weniger war das ausüben meiner große Leidenschaft möglich. Der eigene Sport/ Körper kam zu kurz. Schade. Gerade weil man sich selbst als Vorbild darstellen möchte/ sollte. Da sich der eigene bisherige Weg in der Physiotherapie sich stark gewandelt hat, kann/ möchte ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und gleichzeitig beweisen, dass es nie zu spät ist, sich neu aufzustellen.

wieder fit in 365 Tagen“

Möglichst günstig mit realen zum Ziel führenden Mitteln/ Methoden sollen diese 365 Tage bestritten werden. Es soll für jeden nachvollziehbar sein sowie zum nachmachen anregen. Es ist jeder für sich selbst verantwortlich. Aus dem Grund warne ich ausdrücklich vor dem „blinden“ Nachmachen. Vorher und zwischendurch sollten Fachleute wie Arzt, Therapeut und Trainer immer ein Auge drauf werfen, ob alles im Rahmen ist.

Sponsoren und Spender gesucht

Für die Umsetzung des Projektes, „ wieder fit in 365 Tagen“, sind Sponsoren notwendig. Unterstützer, die sich mit dem Thema identifizieren können sind herzlich willkommen. Um sich voll auf das Projekt einstellen zu können, sind Sponsoren unverzichtbar. Sei es die Ausstattung, der Eintritt, Behandlungen, Nahrungsmittel und weiteres. Als selbstständiger Physiotherapeut werde ich meinen eigentlichen Arbeitsaufwand verringern um das Projekt zu ermöglichen. Es sind dann weniger Einnahmen aber mehr Zeit für diese Aktion. Die Sponsoren werden an entsprechenden dargestellt. Möglichkeiten dafür gibt es im täglichen Blog-/ Tagebucheintrag, an der Austattung und im daraus entstehenden Buch/ E-Book.

Inhalte/ Ablauf:

Nach Analyse/ Befundaufnahme werden die Möglichkeiten aufgezeigt. Inhalte vom Programm werden sein:

Übungen zu Hause im Fitnesskenller *** Walken/ Wandern inklusive Übungen zwischendurch *** Laufschule als Kurs *** Training im Partnerstudio oder als Gast bei Ihnen *** Radtouren *** Nordic-Walking *** Ernährungsberatung *** Pilates-Mattenprogramm *** Entspannungsübungen *** Outdoorsport *** Üben mit Kleingeräten ***  Rückenstärkungsprogramm *** Judoübungen aus alten Zeiten ***

Start ist Januar 2019 und dauert 365 Tage

Der Dezember 2018 wird zur Vorbereitung genutzt. Akquirieren von möglichen Trainingsorten und -partnern.

Vorgeschichte mit Fakten

Damals „Top fit als Judoka“ im Leistungssport unterwegs, war ich sehr athletisch, beweglich und durchtrainiert. Bei 186cm Körpergröße hatte ich ein Kampfgewicht von 95 Kilogramm. Da ich im Schwergewicht kämpfte, war darauf zu achten, dass zum Wettkampf (beim Wiegen) mindestens 2 Kilo über 95 Kg standen. Und wenn es kurzfristig durch trinken erreicht wurde. Es viel sehr schwer das Gewicht zu halten. Gerade wegen dem harten und ausgiebigen Training war man immer am „Verbrennen“. Nach einer Trainingseinheit waren auch mal 2 Kilo weniger. Beim Essen brauchte nicht gespart zu werden.

Während der sportlichen Laufbahn sind Verletzungen entstanden, die für die Wiederaufnahme des heutigen Programms eine besondere Beobachtung/ Hingabe verlangen.

Das rechte Knie hatte mehrere Operationen die mit einer Naht des gerissenen Seitenbandes begann. Nachfolgende Eingriffe waren ähnlicher Art und Weise. Am Ende wurde ein Knorpelschaden festgestellt. Es hieß: „ das Knie ist einige Jahre älter als der Körper. Es war in noch ein Schlüsselbeinbruch dabei. Dieser ist nur noch zu tasten. Diese alte Verletzung macht mir heute keine Probleme.

Nach Beendigung des Leistungssportes folgten Jahre sportlicher Enthaltsamkeit. Aus heutiger Sicht ein großer Fehler. Der Körper fühlte sich noch einige Zeit fit an. Die Abschwächung war ein schleichender Prozess.

Zwischenzeitlich, ca. mit dreißig Jahren, wurde eine Zeit lang Fitnesstraining an Geräten im Studio betrieben. Der Erfolg stellte sich schnell ein. Der Körper erinnerte sich. Fett baute sich ab und gleichzeitig bauten sich die Muskeln schnell wieder auf. Nur diesmal mit Muskelmasse, die null alltagsuntauglich war. Es war Eisentraining. Da passiert das schon mal. Das Gewicht zu dieser Zeit war 115 Kilo. Vor dieser Phase hatte ich 145 Kilogramm an Körpergewicht mit hohem Fettanteil. In diesem Zeitraum fällt ein Bänderriss am linken Sprunggelenk. Blödheit und wohl eine der ersten Spätfolgen der vorherigen Kniegeschichten. In den Folgejahren, man kann sagen bis heute, wurde wenig regelmäßig Sport getrieben. Beruflich war einfach keine Zeit und es waren andere Themen wichtiger.

Es wurden andere zum Sport verdonnert/ getrieben.

Ein Ausflug in die alte Sportart Judo sollte, nach kurzem Gastspiel, in schmerzlicher Erinnerung bleiben. Technik und Taktik waren noch wie früher. ABER der Körper war ein ganz anderer! Null Kondition sowie nur noch minimale Kraft, was will man da mit Technik alleine?! Okay, der Ehrgeiz packte zu und der Aufbau begann. Leider mit zu viel Ehrgeiz und offenbar unüberlegt mit Fehlern. Ohne Fremdeinwirkung machte es bei einem Trainingskampf „Knall“ und ich dachte so:

wer hat denn hier ein Loch in die Matte gegraben?“

Dem war nicht so. Es war die Achillessehne, die Ihren Dienst aufgekündigt hatte. Die Ursache war die Anspannung der Wadenmuskulatur beim Werfen. Das Bein war ohne Belastung in der Luft. Nicht zu fassen, beim „Uchi-mata„, riss schließlich die Achillessehne. Wau, dachte ich noch, habe ich den anderen aber laut geworfen/ landen lassen.

So wurde,meine damalige Spezialtechnik der Uchi-mata links, meine letzte Amtshandlung in Sachen Judo. Der Judoanzug wurde „an den Nagel gehangen“.

Außer beruflich mit Pilates, Nordik-Walking, speziellen Rückenübungen sowie Radfahren sind meine sportlichen Aktivitäten sehr wenig. Das bekommt mir nicht!

Das Ziel von diesem Programm

ist schon klar an der Benennung zu erkennen. So wird aus einem Selbstversuch ein Programm und gleichzeitig eine neue Perspektive. Was während dieser 365 Tage erlebt und erreicht wird findet sich dann in einem Buch wieder.

ES SOLL DER BEWEIS ANGETRETEN WERDEN,

DASS ES NIE ZU SPÄT SEIN MUSS!

BIS DANN!

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